Noch mehr Sport

Freitag, 28. November 2008

Keine Füchse mehr im Schlaraffenland

350px-Schlaraffenland

Ralf Pape, Alleingesellschafter des Eishockeyclubs Duisburger Füchse hat allen Spielern mit Ausnahme der Torhüter zum Saisonende gekündigt:

"Das Schlaraffenland Duisburg ist geschlossen."

Nun mag man darüber streiten, ob man denn ein Land so einfach schließen könne wie ein Geschäft, aber Pape dürfte damit etwas getan haben, was sich Fans schlecht spielender Sportmannschaften immer wieder wünschen:

"Außer (... - Name eines beliebigen Sympathieträgers einsetzen) könnt Ihr alle gehen!"

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Schock für die Pharma-Industrie!

Die ARD steigt aus der Live-Berichterstattung der Tour de Fance aus.

Mittwoch, 3. September 2008

Warum ich mit Eishockey nicht warm werde

Eishockey ist eigentlich ein schöner Sport - schnell, aggressiv, kurzweilig. Ein gelegentlicher Besuch bei den Haien macht auch immer wieder Spaß.

Nur: wirklich begeistern kann mich Eishockey trotzdem nicht. Das hat zum einen damit zu tun, dass mich eine Vorrunde mit insgesamt 52 Spielen kaum packt, wenn es nur darum geht, die Qualifikation und die Spielpaarungen für die Play Offs auf die Reihe zu bekommen.

Zudem schafft es die DEL immer wieder mit lustigen und für den am Sport, nicht an Spielplanwissenschaften interessierten Laien undurchschaubaren Modi mögliches Interesse am Eishockey bei mir schon im Keim zu ersticken.

Donnerstag, 30. August 2007

Ein Stern (der Deinen Namen trägt)

Keinen anderen Titel hat das erfolgreiche Bemühen der Düsseldorfer Fortuna um den Meisterstern verdient!

Eigentlich hat die Düsseldorfer Fortuna nicht einmal einen Meisterstern verdient, aber weil der Düsseldorfer an und für sich gerne blendet, hat er beim DFB so lange gequengelt, bis er als Amateur die Erlaubnis erhielt, ebenfalls einen Stern zu tragen wie die dreifachen Bundesligameister.

Dass sie nur einmal Meister waren, und dass das mittlerweile über 70 Jahre her ist, kümmert die Großmäuler natürlich nicht. Schließlich passt der Stern hervorragend zum obligatorischen Sakko mit den Goldknöpfen.

Blöd nur, dass sie ihn wieder abgeben müssen, wenn sie tatsächlich einmal in den Profifußball zurückkehren.

Aber natürlich sei er ihnen gegönnt, der Stern. Hoffen wir, dass sie ihn noch lange tragen können.

Donnerstag, 15. März 2007

Die Todgeweihten grüßen Dich!

Köln ist, was die wenigsten wissen und noch weniger interessiert, die Heimat eines American-Football-Clubs der NFL Europa, der Cologne Centurions Köln.

Den meisten Stadionbesuchern fällt dies in erster Linie auf, weil ab April der Rasen im Stadion zerpflügt wird und entsprechend aussieht.

Um das zu ändern treiben die Macher der Centurions allerlei Schabernack. Ihre neueste Idee: Die "Feldherren des Football" wollen das Stadion verhüllen.

Nicht einmal als Entschuldigung für schwache Zuschauerzahlen ist dieser Gag gedacht ("Mehr konnten nicht kommen, die haben das Stadion nicht gefunden!"), sondern als Werbung Marketing. Denn das Stadion soll nicht einfach versteckt werden, nein, es es soll aussehen wie das Kolosseum - allerdings ein quadratisch, praktisch, gutes Kolosseum.

Damit wollen die Centurions ihre Verbundenheit mit der Stadt und ihrer Geschichte demonstrieren, die für Gladiatorenspiele ebenso berühmt ist wie für American Football.

Um allerdings nicht den Weg fast aller römischen Gladiatoren zu gehen (die im übrigen nicht ganz Zenturien sind, aber was soll's), wäre vielleicht etwas weniger Schabernack und etwas mehr Sport angeraten. Damit es in der neuen NFLE-Saison ab April 2007 nicht heißt: "Viva Colonia, morituri te salutant."

Sonntag, 4. Februar 2007

1978

An den Tag des Handball-Weltmeisterschafts-Finales von 1978, als Deutschland zum bisher letzten Mal Weltmeister wurde, erinnere ich mich vor allem wegen einer Busfahrt gemeinsam mit meiner Mutter.
Wir waren auf dem Heimweg von Freunden und hatten den Bus fast ganz für uns. Nur auf der letzten Bank saß ein Betrunkener mit einem Riesenschnauzer, der Heiner Brand vorwegnahm, und gröhlte "Jo Deckarm, Du bist der größte Mann!"

Mein kindlicher Erfahrungsschatz kannte gröhlene Betrunkene nur vom Fußball, wo sie aber ausschließlich in Gruppen auftraten.
Dass jemand allein in einem Bus saß und Spielernamen brüllte, wunderte mich, nötigte mir aber auch Respekt ab. Der Mann traute sich offensichtlich etwas. Dass eine Mutter mit einem Kind allein in einem leeren Bus keine abschreckende Wirkung auf Betrunkene hat, war mir damals nicht bewusst.

Dennoch prägt dieser Mann bis heute mein Bild vom Handball. Ein Sport, der mir aufgrund seiner Härte und seiner taktischen Finesse Respekt abnötigt. Aber auch reichlich seltsam.

Montag, 4. September 2006

Agassi

Andre Agassis Karriere bietet einige beindruckende Zahlen. Insgesamt 60 Turniere hat der Amerikaner in seiner Karriere gewonnen, darunter alle vier Grand Slam-Titel. Dabei stand er in insgesamt 90 Endspielen und war 101 Wochen lang die Nummer eins der Tennis-Weltrangliste.

Zwei Ereignisse bei den US Open sagen aber vielleicht mehr über seine Karriere, ihre Bedeutung für das (amerikanische) Tennis - und für ihn selber.

Zu Beginn seiner Profilaufbahn traf der damalige Paradiesvogel des Tenniszirkus bei den US Open auf das amerikanische Idol Jimmy Connors. In einer Spielpause rief ein Zuschauer verächtlich "Du bist und bleibst ein widerlicher Punk, Andre!" Niemand widersprach.

Am vergangenen Samstag trat der Sohn iranischer Einwanderer das letzte Mal bei den US Open an. 23.000 Zuschauer feierten den mit den Tränen kämpfenden Agassi mit langanhaltendem Applaus und stehenden Ovationen.

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