2. Liga

Freitag, 18. April 2008

Der Retter aus dem Keller

Ich habe den Auftritt des FC Augsburg in Kaiserlautern nicht gesehen, aber er muss sehr, sehr, sehr erschreckend gewesen sein und sehr, sehr, sehr schlecht, wenn man in Augsburg glaubt, Holger Fach, zuletzt beim Tabellenletzten Paderborn unter Vertrag, könne dem Verein helfen.

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Schjönberg zurück zum Betzenberg?

Wäre zumindest konsequent für den FCK, nachdem Schjönberg Anfang November zurückgetreten war, weil Klaus Toppmöller sich zum Retter der Pfalz ausgerufen hatte.

Damit ist es seit heute schon wieder vorbei. Toppmöller ist von seinen ohnehin schon fragwürdigen Posten zuirückgetreten. Vermutlich weil Trainer Rekdal Schjönberg nicht folgen wollte und der Verein entgegen Toppmöllers Rat keine drei hauptamtlichen Trainer (Ex-Trainer Wolf, Rekdal und einen Nachfolger) bezahlen wollte und konnte.

Auch wenn man über Rekdals Arbeit aufgrund des Tabellenplatzes streiten kann, bleibt letztlich offen, ob die taktischen Fehler, die die Mannschaft zum Beispiel bei ihrem Gastspiel in Köln gemacht hat (z.B. den freundlichen Verzicht auf Außenverteidiger) ihm oder der Unerfahrenheit seiner Spieler anzulasten sind.

Bei Klaus Toppmöller wiederum drängt sich der Verdacht auf, dass da jemand weniger das Wohl des Vereins im Auge hatte, sondern eher das eigene Ego. Spätestens nach Rekdals engagierter Rede bei der Mitgliederversammlung des Vereins (und dem ebenso engagierten Auftritt seiner jungen Spieler in Müngersdorf) war klar, dass Toppmöller nicht alleiniger Held der FCK-Fans würde.

Mittwoch, 27. Juni 2007

Aachen freut sich

Aachen freut sich auf Sarah Connors Schwester Anna-Maria Lagerblom. Für kolportierte 400.000,- Euro wechselt das Pop-Sternchen in die Kaiserstadt.

Gratis dazu erhält die heimische Alemannia ihren Ehemann Pekka, einen finnischen Fußballer, der das defensive Mittelfeld beackern soll (und auf niemanden passt die Bezeichnung beackern besser als auf Pekka Lagerblom).

Freitag, 8. Juni 2007

Moses am Bieberer Berg

Als Moses Sichone vor acht Jahren das erste Mal im Müngersdorfer Stadion spielte, verzückte er das Kölner Publikum.

Die trickreichen Albernheiten, die er mit Ball und Gegenspieler anzustellen wusste, waren ganz nach dem Geschmack der Zuschauer, die sich gerade durch ein häßliches Jahr in der 2. Liga gequält hatten.

Dass viele dieser Albernheiten in katastrophalen Aussetzern mündeten und es dem sambischen Nationalspieler gelegentlich an Konzentration und Aufmerksamkeit fehlte, schrieb man seiner Jugend zu und es brauchte ein paar Jahre, bis sie in Köln dahinterkamen, dass Sichone zwar älter, aber nicht sicherer wurde.

In Aachen, wohin Sichone nach seiner Kölner Zeit wechselte, kamen sie zu einem ähnlichen Schluss: Sichone ist (meistens) ein brillianter Techniker, dem es oft Spaß macht zuzuschauen. Ein Spieler, der sich viel traut und auch deswegen viel falsch macht. Leider jedoch ist er damit ein steter Unsicherheitsfaktor in der eigenen Hintermannschaft.

Jetzt wechselt Sichone zu den Offenbacher Kickers und Trainer Wolfgang Frank bemüht sich, nach der aberwitzigen Verpflichtung Marco Reichs auch den letzten Eindruck von Sachverstand zu zerstören:

"Dass Moses Sichone zum OFC kommt, ist für uns eine tolle Sache. Er bringt einen großen Erfahrungswert mit und wird unserer Abwehr Stabilität verleihen."

Mittwoch, 23. Mai 2007

Psst, Gladbach!

Nachdem Ihr jetzt den Alexander Voigt aus Jena geholt habt, weil der weiß wie man abaufabaufabsteigt, hier noch ein kleiner Tipp:

Moses Sichone ist auch noch zu haben. Ablösefrei. Der weiß auch, wie man abaufabaufabsteigt.

Wenn Ihr wollt, überlassen wir Euch auch Carsten Cullmann.

Freitag, 18. Mai 2007

Leben ohne Fußball

Noch nie war ich so froh, dass eine Saison zu Ende geht.

Die Frage am Ende dieser Spielzeit lautet auch nicht wie sonst: Wann fehlt mir der Fußball? Sondern: Werde ich irgendwann im Verlauf des Sommers Vorfreude auf die neue Spielzeit entwickeln?

Egal, wer am Wochenende aufsteigt (die Absteiger stehen ja fest), die 2. Liga dürfte in der kommenden Saison ein interessantes Teilnehmerfeld aufweisen. Gladbach, Aachen und Mainz kommen runter. Hoffenheim, Wehen, vielleicht St. Pauli hoch.

Dass der 1.FC Köln in diesem Feld eine gute Rolle spielen wird, glaube ich nicht. Warum sollte er?

Mittwoch, 21. März 2007

Nummer 5 lebt

...und zwar in Braunschweig!

Dort stellten sie gestern mit Dietmar Demuth den mittlerweile fünften (!) Trainer in dieser Saison vor.

Erfolg aller bisherigen Wechsel = 0. Braunschweig ist abgeschlagen Tabellenletzter in Liga 2.

Konsequenz daraus: Noch ein Wechsel.

Zu erwartendes Ergebnis: Braunschweig steigt mal wieder ab. Und zwar völlig zu Recht.

Dienstag, 30. Januar 2007

Marco Reich kehrt zurück!

Das ist so die Überschrift, mit der man FC-Fans richtig in Panik versetzen kann. Aber keine Sorge, er geht zum Liga-Konkurrenten aus Offenbach.

Nachdem er vor gut 15 Monaten mit einem Wunder im Kristallpalast noch einmal in England für Furore sorgte und seinen Vertrag Anfang 2006 um zwei Jahre verlängerte, schließt er sich nun den Kickers an.

Martin Henkel hat vor einiger Zeit das Dilemma des Marco Reichs in einem Beitrag für die Welt so formuliert:

"Reich sagt: 'Eine Karriere hat häufig mit Glück zu tun. Man muß zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. Ich war zweimal am falschen.' Daß dies nur die eine Hälfte der Wahrheit ist, sagt er nicht. Vielleicht ist das sein Problem: Er hält seine Karriere für eine Art Fügung. Er kann sie nicht kontrollieren, sie passiert ihm."

So ähnlich hat er in Köln auch Fußball gespielt. Aber eigentlich steckt in diesen Sätzen eine gehörige Portion Tragik.

Freitag, 15. Dezember 2006

Fidel Castro tritt zurück!

Der dienstälteste Diktator der Welt, Kubas Staatschef Fidel Castro, hat diese Woche verlauten lassen, er werde im Sommer zurücktreten und einem von ihm zu bestimmenden Nachfolger weichen. Freiburgs Trainer Volker Finke wird den Verein nach 15 Jahren im kommenden Sommer verlassen. Nach Vereinsangaben wird Finke in die Suche nach einem Nachfolger eingebunden.

Montag, 20. November 2006

Zu dumm zum foulen

Ex-FC-Profi Dimitrios Grammozis hat sich am Sonntag buchstäblich ins eigene Knie geschossen. Im Spiel gegen Erzgebirge Aue brachter er das Kunststück fertig, sich bei einem Foul an einem Gegenspieler selber das Wadenbein zu brechen. Während der Gegner weiterspielte, fällt Grammozis mindestens für die Hinrunde aus.

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