Freitag, 17. Februar 2006

Go for Gold

Nicht jeder kann an den olympischen Winterspielen in Turin teilnehmen. Nicht jeder hat die Eleganz von Tatiana Totmianina und Maxim Marinin, die Ausdauer von Evi Sachenbacher-Stehle oder die Oberschenkel von Anni Friesinger und Claudia Pechstein.

Wer jedoch nicht zu schwer(fällig) vor seinem Computer sitzt, hat die Chance zumindest im Skispringen dabei zu sein. Dem Playboy sei Dank.

Zum Absprungturm geht es hier.

Rheinischer Sauerbraten

Sauerbraten ist nicht gleich Sauerbraten. Es gibt "Rheinischen Sauerbraten" und "Sauerbraten rheinischer Art".

Zwar ist das Rezept bei beiden Gerichten gleich, allerdings kommt in den "Sauerbraten rheinischer Art" Rindfleisch. Echt ist der "Rheinische Sauerbraten" jedoch nur mit Pferdefleisch.

Bevorzugt natürlich Fleisch von jungen Fohlen. Ideale Bedingungen finden Fohlen in den tristen Weiten des Niederrheins. Dort, auf den Wiesen zwischen den Rübenackern nahe der holländischen Grenze, wo Fleisch früher noch gebökelt statt gepökelt wurde, gedeihen sie zu idealen Zutaten einer leckeren Mahlzeit, die den Samstagabend veredelt.

Als Zutaten zu dieser Köstlichkeit empfiehlt der Chefkoch:

½ Liter Wein, rot, trocken
125 ml Essig (Rotweinessig)
1 Bund Suppengrün
2 Zwiebel(n)
einige Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
4 Wacholderbeeren
2 Pimentkörner
2 kg Fohlenfleisch
30 g Schweineschmalz
100 g Pumpernickel
1 handvoll Rosinen
125 ml Gemüsebrühe
Salz

Hier in Köln freuen sich alle sehr darauf, dass unser kleines Abdeckerkommando am Samstagabend mit frischem Fohlenfleisch in die Stadt zurückkehrt und uns einen wahren Festschmaus bescheren wird.

Schuld sind immer die anderen

Vor dem gestrigen Spiel des VfB Stuttgarts gegen den FC Middlesborough gab Stuttgarts Jesper Grönkjear dem Kicker ein Interview, dessen Tenor eindeutig war:

"Wir können uns nicht mehr hinter dem Trainer verstecken."

Ein Irrtum. Denn nach dem verlorenen Spiel fand Torhüter Timo Hildebrand rasch den Schuldigen: Ex-Trainer Trappatoni.

Trappatonis Training sei schuld an der mangelnden Fitness der Spieler und damit an den schlechten Leistungen der Mannschaft.

Warum die Stuttgart dann allerdings ab der 1. Minute einen Katastrophenkick lieferten und erst im Verlauf des Spiel begannen sich zu wehren, erklärt Hildebrands Aussage nicht.

Auch nicht, warum etwa ein Lukas Podolski seine Fitnessrückstände durch Extra-Schichten und einsame Runden um den Decksteiner Weiher langsam, aber sicher, überwindet und Timo Hildebrand nicht.

Oder vielleicht doch? Denn warum Extra-Schichten einlegen, wenn doch sowieso ein anderer Schuld ist?

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