Adrenalin-Kick
Wir hätten wissen müssen, was uns im Stadion erwartet. Auf dem Hinweg standen wir nichts Böses ahnend an der roten Ampel am Militärring, um uns herum Fans, Spaziergänger und ein paar Ausflügler mit dem Fahrrad.
Einer der Wartenden huschte zügig bei Rot über die Straße und hinter uns brach das große Geschrei einer älteren Radfahrerin aus dem Umland los:
"Denkst Du, Du bist schon tot, oder was? Köln! Schreckliche Stadt! Glauben, Sie könnten machen was sie wollen, die Kölner. Hier gibt es alles: Raucher, Mörder! Schreckliche Stadt!"
Ähnlich dürften sich in den folgenden 90 Minuten die Hoffenheimer gefühlt haben. Die FC-Spieler beharkten sie mit allen Mitteln, das Publikum tobte von der ersten Minute an. Mit melodramatischem Hinsinken und Provokationen ins Publikum versuchten die Blauen dagegenzuhalten.
Hoffenheims Elfmeterschütze Sahilovic forderte das Kölner Publikum nach seinem Treffer gar mit gezücktem Zeigefinger auf, die Klappe zu halten (möglicherweise war er einfach den Lärm im Stadion nicht gewohnt, Hoffenheim könnte etwas lauschiger sein). Kölns Maynor Souazo rächte seinen Anhang in der zweiten Halbzeit mit einer formidablen Kopfnuss, die den Bosnier einen Zahn kostete (und Souazo zur Überraschung des Publikums nicht Rot einbrachte).
Stattdessen bot der Honduraner (sagt man so?) wie auch das übrige Team seine beste Saisonleistung und über die kämpferische Leistung soll nicht vergessen werden, dass insbesondere Spieler wie Antar, Özat, Broich und Helmes auch spielerisch zu überzeugen wussten.
Hoffenheim hingegen enttäuschte letztlich. In der ersten Halbzeit standen sie taktisch gut, wussten aber damit nichts anzufangen. Nicht zuletzt, weil ihre Stürmer eher den Freistoß als das Tor suchten. In der zweiten Halbzeit suchten sie gar nichts mehr und so wurde es eines dieser Spiele, deretwegen man eine Dauerkarte hat. Um es mit den Leuten zu feiern, mit denen zusammen man ein ganzes Jahr leidet.
Einer der Wartenden huschte zügig bei Rot über die Straße und hinter uns brach das große Geschrei einer älteren Radfahrerin aus dem Umland los:
"Denkst Du, Du bist schon tot, oder was? Köln! Schreckliche Stadt! Glauben, Sie könnten machen was sie wollen, die Kölner. Hier gibt es alles: Raucher, Mörder! Schreckliche Stadt!"
Ähnlich dürften sich in den folgenden 90 Minuten die Hoffenheimer gefühlt haben. Die FC-Spieler beharkten sie mit allen Mitteln, das Publikum tobte von der ersten Minute an. Mit melodramatischem Hinsinken und Provokationen ins Publikum versuchten die Blauen dagegenzuhalten.
Hoffenheims Elfmeterschütze Sahilovic forderte das Kölner Publikum nach seinem Treffer gar mit gezücktem Zeigefinger auf, die Klappe zu halten (möglicherweise war er einfach den Lärm im Stadion nicht gewohnt, Hoffenheim könnte etwas lauschiger sein). Kölns Maynor Souazo rächte seinen Anhang in der zweiten Halbzeit mit einer formidablen Kopfnuss, die den Bosnier einen Zahn kostete (und Souazo zur Überraschung des Publikums nicht Rot einbrachte).
Stattdessen bot der Honduraner (sagt man so?) wie auch das übrige Team seine beste Saisonleistung und über die kämpferische Leistung soll nicht vergessen werden, dass insbesondere Spieler wie Antar, Özat, Broich und Helmes auch spielerisch zu überzeugen wussten.
Hoffenheim hingegen enttäuschte letztlich. In der ersten Halbzeit standen sie taktisch gut, wussten aber damit nichts anzufangen. Nicht zuletzt, weil ihre Stürmer eher den Freistoß als das Tor suchten. In der zweiten Halbzeit suchten sie gar nichts mehr und so wurde es eines dieser Spiele, deretwegen man eine Dauerkarte hat. Um es mit den Leuten zu feiern, mit denen zusammen man ein ganzes Jahr leidet.
Suedtribuene - 5. Mai, 15:04
Juergen (anonym) - 5. Mai, 20:34
Vor allem hat man dem FC angemerkt das sie gewinnen wollen und zwar mit allen Mitteln. Genauso muss man in der 2.Liga auftreteten und wieso oft stellt sich die Frage warum die Mannschaft das so selten abgerufen hat.
antworten
DonParrot - 6. Mai, 15:26
Jetzt noch ein schickes Unentschieden gegen Mainz, während Hoffenheim gegen Koblenz verliert. Köln rauf, Mainz rauf - und Lautern runter. Schöner könnte eine Zweitliga-Saison kaum enden.
Martin (anonym) - 6. Mai, 15:34
Naja, die Pfälzer tun mir schon ein wenig leid. Ich wünsche ihnen den Abstieg nicht. Da ich Karten fürs Saisonfinale habe gehöre ich auch zu denen, die auf eine Doppel-Party hoffen....
DonParrot - 6. Mai, 15:40
Also ich kann die ja überhaupt nicht leiden - mit ihrem extremst unfairen Publikum. Und dann noch die Acht-Punkte-Abzug-Aktion für Koblenz...
Nee - die müssen weg!
Nee - die müssen weg!
Martin (anonym) - 7. Mai, 08:56
....ich bin zwar mit Herz und Seele Köln-Fan, aber die "Suazo, Suoazo..." Gesänge nach seiner rotwürdigen Aktion, die immerhin dem Hoffenheimer einen Zahn gekostet hat, sind auch nicht gerade Beispiel für vorbildliche Fairness.
Dass die Koblenz-Strafe als Rettungsaktion für Lautern gesehen wird ist natürlich doof. Mit erhobenem Gesicht kann Lautern die Liga nur halten, wenn sie noch Offenbach einholen.
Dass die Koblenz-Strafe als Rettungsaktion für Lautern gesehen wird ist natürlich doof. Mit erhobenem Gesicht kann Lautern die Liga nur halten, wenn sie noch Offenbach einholen.
DonParrot - 7. Mai, 16:12
Naja - angeblich gab's die Strafe ja für Vorfälle, die sich ereigneten, als Kunz Manager und Sasic (oder wie der heißt) Trainer in Koblenz waren. Und jetzt plötzlich wird das publik. Da müssen die sich nicht wundern. Und wenn's Lautern trotzdem nicht schaffen sollte gibt's wahrscheinlich ne neue 'Lex Schalke' und die Liga wird mal schnell um zwei Plätze erweitert. Weil der Klub 'ja sooo wichtig ist für die Region.'
Da kommt mir glatt die Muttermilch wieder hoch.
Da kommt mir glatt die Muttermilch wieder hoch.




