Mittwoch, 5. Dezember 2007

Gut ist besser als sehr gut

Soll niemand meinen, ich würde nur schlechte Nachrichten kommentieren. Das Spiel gegen Augburg war eines der besten in den letzten Monaten (die beste Leistung, die ich unter Christoph Daum bisher gesehen habe).

Zur Halbzeit war die Tribüne noch geteilter Meinung. Bei mir überwog der positive Eindruck. Das Spiel war zugegebenermaßen etwas langweilig, aber über weite Strecken hatte der FC seinen Gegner im Griff, stand gut, lief viel, ließ den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen und wartete geduldig auf den unvermeidlichen Fehler des Gegners.

Eine derartige Souveränität habe ich in Müngersdorf Jahre nicht gesehen - zumindest nicht von der Heimmannschaft. Und auch wenn es langweilig war, macht dieses Spiel mehr Hoffnung als ein spektakulär herausgespielter Sieg. Denn dieses Spiel gegen Augsburg war kein Zufallsprodukt oder die Laune von zur Abwechslung einmal gut aufgelegten Fußballern, sondern durchdachtes, planvolles Handeln einer Mannschaft, die weiß, was sie tut.

Eine gute Leistung also, keine sehr gute wie z.B. vor Jahresfrist gegen Schalke, aber dafür eine Leistung, die wiederholbar scheint.

Dienstag, 20. November 2007

Großartige Spiele des 1. FC Köln (in diesem Jahrtausend)

Aus gegebenem Anlass habe ich mir heute den Kopf zermartert, wann der FC zuletzt richtig geilen Fußball gezeigt hat.

Ich erinnere mich an das Pokalspiel gegen Schalke in der vergangenen Saison und dann muss man schon weit zurückgehen.

Das Auswärtsspiel in Stuttgart 2005, die Heimspiele gegen Burghausen 2005 und Union Berlin (äh... 2003?).

Über einen längeren Zeitraum richtig guten Fußball gab es in Müngersdorf zuletzt in der Saison 2000/2001 unter Ewald Lienen. Vor sieben Jahren.

Wenn ich mich also richtig erinnere, habe ich in den letzten sechs Jahren vier (!) gute Fußballspiele live gesehen (drei, in Stuttgart war ich nicht). Oder habe ich welche vergessen?

Mittwoch, 14. November 2007

Man könnte...

... wieder einiges über den 1. FC Köln schreiben...

... wenn man Zeit hätte.

Mittwoch, 7. November 2007

Wie man sich aus der Verantwortung stiehlt

Von Wolfgang Overaths Start als Präsident des 1. FC Köln im Jahr 2004 sind mir drei Sätze in Erinnerung geblieben:

1. "Wir haben den bestmöglichen Trainer verpflichtet, der auf dem Markt zu kriegen war."

2. "Von jetzt an wird in diesem Verein keine Entscheidung mehr ohne mich getroffen."

3. "Ich habe einen Vier-Jahres-Plan."

Der damals verpflichtete Trainer Huub Stevens hat den Verein nach einem Jahr wieder verlassen, dafür kann Overath nichts.

Sein Vierjahresplan sah vor, dass der FC in dieser Saiosn um die internationalen Plätze mitspielen würde. Erreicht hat Overath dieses Ziel nicht. Gibt er selber zu. Alles andere wäre allerdings auch grenzwertig.

Dass der, der alle Entscheidungen treffen will, dann aber auch die Verantwortung trägt, davon wollte Wolfgang Overaht auf der gestrigen Mitgliederversammlung nichts mehr wissen:

"Ich lasse mich hier nicht für alles verantwortlich machen."

Aber ist er nicht genau dafür angetreten? Um für alles verantwortlich zu sein?

Montag, 5. November 2007

Felix und die Wirklichkeit

Wenn ich Trainer einer Fußballmannschaft wäre und diese Mannschaft hätte zur Pause mit 0:4 bei einem abstiegsbedrohten Verein zurückgelegen, würde mir in der Pressekonferenz dieser Satz sicher nicht über die Lippen kommen:

"Ich weiß nicht, warum drei Auswärtstore nicht zu einem Sieg reichen."

Felix Magath schon. Erstaunlicher Mensch.

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