Schönling Schweini
Seit einiger Zeit macht Bastian Schweinsteiger, Jungnationalspieler des FC Bayern München, Werbung für bifi. Seit dieser Woche hängen die Plakate der Kampagne auf meinem Weg ins Büro.
Nur erkannt habe ich Poldis Spezi auf dem Plakat zunächst nicht. Denn Schweini wurde offensichtlich ein Opfer des Photoshop-Wahns deutscher Werbeagenturen und wirbt mit babyreiner Haut für die kleine Tütenwurst.

Jetzt gleicht er all den anderen deutschen Jungprofis, die selber wiederum aussehen, als würden sie ihre Nachmittage in den Händen der Masken- und Kostümbildner der "Verbotenen Liebe" verbringen. Von einem Sebastian Kehl ist der gebürtige Kolbermoorer kaum noch zu unterscheiden.
Ich bedaure das. Für mich gehören Bastian Schweinsteigers Hautprobleme (so wenig ich sie ihm wünsche) zu dem bissigen, ehrgeizigen Fußballer dazu. Ein gelackter Schweinsteiger? Das passt nicht zu seinem Spiel.
Eher schon eine gewisse hakelige Widerborstigkeit, die sich den Widerständen des Lebens ebenso entgegenstellt wie den eigenen Unzulänglichkeiten, mit denen jeder nun einmal zu kämpfen hat.
Beim FC Bayern hast Du als eigener Nachwuchsspieler keine Chance? Da scheiß ich drauf. Ich pack's trotzdem.
Mit unreiner Haut hast Du Probleme mit Frauen? Da scheiß ich auch drauf. Ich steig trotzdem mit meiner Cousine (oder ein bis zwei Freundinnen, je nachdem welcher Legende man glaubt) nachts heimlich in den Whirlpool des Vereins.
Genau das ist es doch, was Bastian Schweinsteiger von den anderen unterscheidet.
Aber vielleicht falle ich da auch auf das Image Schweinsteigers herein? Sebastian Kehl soll privat ja auch ein netter Kerl sein.
Nur erkannt habe ich Poldis Spezi auf dem Plakat zunächst nicht. Denn Schweini wurde offensichtlich ein Opfer des Photoshop-Wahns deutscher Werbeagenturen und wirbt mit babyreiner Haut für die kleine Tütenwurst.

Jetzt gleicht er all den anderen deutschen Jungprofis, die selber wiederum aussehen, als würden sie ihre Nachmittage in den Händen der Masken- und Kostümbildner der "Verbotenen Liebe" verbringen. Von einem Sebastian Kehl ist der gebürtige Kolbermoorer kaum noch zu unterscheiden.
Ich bedaure das. Für mich gehören Bastian Schweinsteigers Hautprobleme (so wenig ich sie ihm wünsche) zu dem bissigen, ehrgeizigen Fußballer dazu. Ein gelackter Schweinsteiger? Das passt nicht zu seinem Spiel.
Eher schon eine gewisse hakelige Widerborstigkeit, die sich den Widerständen des Lebens ebenso entgegenstellt wie den eigenen Unzulänglichkeiten, mit denen jeder nun einmal zu kämpfen hat.
Beim FC Bayern hast Du als eigener Nachwuchsspieler keine Chance? Da scheiß ich drauf. Ich pack's trotzdem.
Mit unreiner Haut hast Du Probleme mit Frauen? Da scheiß ich auch drauf. Ich steig trotzdem mit meiner Cousine (oder ein bis zwei Freundinnen, je nachdem welcher Legende man glaubt) nachts heimlich in den Whirlpool des Vereins.
Genau das ist es doch, was Bastian Schweinsteiger von den anderen unterscheidet.
Aber vielleicht falle ich da auch auf das Image Schweinsteigers herein? Sebastian Kehl soll privat ja auch ein netter Kerl sein.
Suedtribuene - 8. Nov, 12:44