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    <title>Die Welt - aus Sicht der Südtribüne (Das Blog rund um den 1.FC Köln, die Fußball-Bundesliga und den ganzen Rest) : Rubrik:1.FC Köln</title>
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    <description>Das Blog rund um den 1.FC Köln, die Fußball-Bundesliga und den ganzen Rest</description>
    <dc:publisher>Suedtribuene</dc:publisher>
    <dc:creator>Suedtribuene</dc:creator>
    <dc:date>2008-05-13T07:52:23Z</dc:date>
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    <title>Die Welt - aus Sicht der Südtribüne</title>
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  <item rdf:about="http://suedtribuene.twoday.net/stories/4922219/">
    <title>Aufstieg in Arbatax</title>
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    <description>Wer sich Arbatax vom Land her naehert (man kann auch mit der Faehre oder dem Flieger anreisen) und in naivem Leichtsinn die erste Abfahrt nimmt, auf der stolz der huebsche Ortsname prangt, landet mitnichten in einem kleinen Fischerdorf, sondern in der vermutlich haesslichsten und totesten zona industriale Sardiniens. Irgendjemand hat hier einmal mitten im wald-und holzfreien Sardinien eine Papierfabrik aus dem Boden gestampft und ist -oh Wunder- heute pleite, nicht ohne ein paar monstroese Hinterlassenschaften zurueckgelassen zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antars 1 zu 0 faellt irgendwann jetzt, die Live-SMS aus dem Stadion oeffne ich nur widerwillig. Bestimmt keine gute Nachricht ist? Immerhin weiss ich mittlerweile, dass das Spiel noch keine 50 Minuten alt ist, wie ich eine Stunde frueher noch dachte (in der wunderschoenen Hochebene des Mare d&apos;Urzulei inmitten ungezaehmter Hausschweine - keine Ahnung, ob das irgendwen interessiert, sind aber tolle Tiere), weil ich in meiner Aufgeregtheit Kilometerstand (1450 km) und Uhrzeit verwechselt habe (so viel zu der These mit den Jahren wuerde man ruhiger, wenn es um Fussball geht).&lt;br /&gt;
Aber als leidgeprueftes und gebranntes Kind (als Anhaenger eines Fussballvereins eben) rechne ich immer mit dem Schlimmsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natuerlich tritt das Schlimmste ein: Der FC steigt auf und ich bin nicht dabei. (Nun gut, das ist ein dramaturgischer Kniff: mir ist es lieber, wir steigen ohne mich gegen Mainz aufals dass ich mir ein Zitterspiel in Kaiserlautern antun muss- ergo nur das Zweitschlimmste.) Auch wenn wir beide fast zeitgleich die Haesslichkeit der 2. Liga und von Arbatax&apos; zona industriale verlassen (der Trick bei beidem und das sollte wirklich jeden interessieren: einfach stur geradeaus) troestet der Anruf ins Stadion kaum darueber hinweg. Nicht zuletzt weil aus dem Stadion ausser bruellendem Rauschen (oder rauschhaftem Bruellen) nichts zu verstehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen am Abend allerdings, nur wenige Meter von dem extra fuer mich an diesem Abend dramatisch tosenden Mittelmeer entfernt (und mit fantastischem Blick auf die Bucht) ist erstklassig. Endlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anmerkung des Verfassers: Dieser Beitrag wurde unter den erschwerten Bedingungen des Internet Explorers, einer altersschwachen, italienischen Tastatur (das Z ist unten links), eines plaerrenden italienischen Fernsehers und eines guten sardischen Rotweins verfasst)</description>
    <dc:creator>Suedtribuene</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://suedtribuene.twoday.net/topics/1.FC+K%C3%B6ln&quot;&gt;1.FC Köln&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Suedtribuene</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-12T18:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://suedtribuene.twoday.net/stories/4908862/">
    <title>Adrenalin-Kick</title>
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    <description>Wir hätten wissen müssen, was uns im Stadion erwartet. Auf dem Hinweg standen wir nichts Böses ahnend an der roten Ampel am Militärring, um uns herum Fans, Spaziergänger und ein paar Ausflügler mit dem Fahrrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Wartenden huschte zügig bei Rot über die Straße und hinter uns brach das große Geschrei einer älteren Radfahrerin aus dem Umland los:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Denkst Du, Du bist schon tot, oder was? Köln! Schreckliche Stadt! Glauben, Sie könnten machen was sie wollen, die Kölner. Hier gibt es alles: Raucher, Mörder! Schreckliche Stadt!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich dürften sich in den folgenden 90 Minuten die Hoffenheimer gefühlt haben. Die FC-Spieler beharkten sie mit allen Mitteln, das Publikum tobte von der ersten Minute an. Mit melodramatischem Hinsinken und Provokationen ins Publikum versuchten die Blauen dagegenzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffenheims Elfmeterschütze Sahilovic forderte das Kölner Publikum nach seinem Treffer gar mit gezücktem Zeigefinger auf, die Klappe zu halten (möglicherweise war er einfach den Lärm im Stadion nicht gewohnt, Hoffenheim könnte etwas lauschiger sein). Kölns Maynor Souazo rächte seinen Anhang in  der zweiten Halbzeit mit einer formidablen Kopfnuss, die den Bosnier einen Zahn kostete (und Souazo zur Überraschung des Publikums nicht Rot einbrachte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen bot der Honduraner (sagt man so?) wie auch das übrige Team seine beste Saisonleistung und über die kämpferische Leistung soll nicht vergessen werden, dass insbesondere Spieler wie Antar, Özat, Broich und Helmes auch spielerisch zu überzeugen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffenheim hingegen enttäuschte letztlich. In der ersten Halbzeit standen sie taktisch gut, wussten aber damit nichts anzufangen. Nicht zuletzt, weil ihre Stürmer eher den Freistoß als das Tor suchten. In der zweiten Halbzeit suchten sie gar nichts mehr und so wurde es eines dieser Spiele, deretwegen man eine Dauerkarte hat. Um es mit den Leuten zu feiern, mit denen zusammen man ein ganzes Jahr leidet.</description>
    <dc:creator>Suedtribuene</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://suedtribuene.twoday.net/topics/1.FC+K%C3%B6ln&quot;&gt;1.FC Köln&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-05-05T13:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://suedtribuene.twoday.net/stories/4903925/">
    <title>Hoffenheim, Traum aller Fußballfans</title>
    <link>http://suedtribuene.twoday.net/stories/4903925/</link>
    <description>Kaum etwas erregt die Gemüter mehr als ein Milliardär, der sich einen Fußballverein kauft. Dabei gibt und gab es das Modell Hoffenheim mehr oder weniger offensichtlich schon immer und überall, egal ob es Fortuna Köln, AC Mailand, Juventus Turin oder Athletico Madrid heißt. Von Chelsea muss man in dem Zusammenhang gar nicht einmal reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Konzernen, die im Fußball viel Geld lassen, auch nicht. Egal ob Bayer oder VW mit ihren eigenen Clubs oder Gazprom und die Telekom als Partner der Vereine (wie auch immer diese Partnerschaft aussieht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Konzerne, so heißt es gern, verfolgen dabei wenigstens wirtschaftliche Interessen und geben das Geld nicht aus einer Laune (oder Leidenschaft?) heraus. Als ob das besser wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird gerne von Wettbewerbsverzerrung geredet, so als ob es jemals im Sport einen fairen, von Geld unabhängigen Wettbewerb gegeben hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Grunde ist ein Dietmar Hopp vor allem deswegen verhasst, weil er sich einen Traum erfüllt, den wahrscheinlich jeder Fan einmal hat: selber in einem, am besten noch &lt;i&gt;seinen&lt;/i&gt;, Verein das Sagen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das in Hoffenheim zu funktionieren scheint, so ganz ohne gewachsene Fußballkultur und fast gänzlich ohne Fans, ist allerdings auch der größte Alptraum eines Fußballfans: Der Beweis, dass es ohne ihn geht. Dass er im modernen Fußball wirklich nicht gebraucht wird. Dass er zahlender Kunde in den Fanshops und beim Pay-TV ist und dekorative Staffage in den Stadien.</description>
    <dc:creator>Suedtribuene</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://suedtribuene.twoday.net/topics/1.FC+K%C3%B6ln&quot;&gt;1.FC Köln&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-05-02T15:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://suedtribuene.twoday.net/stories/4897187/">
    <title>Zeitvertreib für Nervenbündel</title>
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    <description>Wer die Spannung nicht mehr aushält, der kann &lt;a href=&quot;http://mediadb.kicker.de/live/tabellen_2Liga.html&quot;&gt;beim Kicker&lt;/a&gt; die letzten Partien der 2. Liga tippen. Aber wie man es auch dreht und wendet: Gewinnt der FC nicht gegen Hoffenheim und Mainz, steigt er nicht auf.</description>
    <dc:creator>Suedtribuene</dc:creator>
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    <dc:date>2008-04-29T12:44:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://suedtribuene.twoday.net/stories/4892265/">
    <title>Nervenschlacht</title>
    <link>http://suedtribuene.twoday.net/stories/4892265/</link>
    <description>Wenn Du als Fußballmannschaft in einem Spiel wie vergangenen Freitag in Aue in der 1. Minute einen Rückstand kassierst,&lt;br /&gt;
eine halbe Stunde lang verunsichtert auf grünem Rasen schwimmst,&lt;br /&gt;
dann wie aus dem Nichts zurückkommst, in Führung gehst,&lt;br /&gt;
um kurz vor der Halbzeit wieder den Ausgleich zu kassieren,&lt;br /&gt;
in der 2. Halbzeit einen ungerechtfertigten Platzverweis kassierst,&lt;br /&gt;
in Unterzahl dennoch in Führung gehst...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und so ein Spiel gewinnst,&lt;br /&gt;
steigst Du mit aller Wahrscheinlichkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du aber am Ende noch den Ausgleich hinnehmen musst, fällst Du zurück auf Platz 4 und die Nervenschlacht geht weiter.</description>
    <dc:creator>Suedtribuene</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://suedtribuene.twoday.net/topics/1.FC+K%C3%B6ln&quot;&gt;1.FC Köln&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-04-27T14:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://suedtribuene.twoday.net/stories/4888295/">
    <title>Schlimmer als Prince</title>
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    <description>Heute habe ich wieder was gelernt! Bisher dachte ich immer nur verrückte Popstars wechseln unmotiviert ihren Namen und im Fußball gäbe es so etwas nur im kommerzialisierten Österreich&lt;br /&gt;
(Ich bin mal gespannt, wann die Österreicher merken, dass ihnen das nicht hilft und ihr Fußball trotzdem scheiße ist. Aber eben scheiße ohne Tradition.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur Österreicher und Popstars benennen sich wüst um. Auch unser heutiger Gegner hat eine wechselvolle Namensgeschichte hinter sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945-1946: SG Aue&lt;br /&gt;
1946-1950: BSG Pneumatik Aue&lt;br /&gt;
1950-1951: Zentra Wismut Aue&lt;br /&gt;
1951-1954: BSG Wismut Aue&lt;br /&gt;
1954-1963: SC Wismut Karl-Max-Stadt&lt;br /&gt;
(! Nicht nur im kapitalistischen US-Sport wurden Teams mal eben in andere Städte transferiert, wie mir scheint. Was mich an eine lustige Diskussion über Tempolimit auf Autobahnen erinnert, die ich in den 80er Jahren mal miterlebt habe. Die Argumente reichten von &quot;Toll, wie in den USA!&quot; bis zu &quot;Schlimm, wie in der DDR!&quot;)&lt;br /&gt;
1963-1990: BSG Wismut Aue&lt;br /&gt;
1990-1993: FC Wismut Aue&lt;br /&gt;
1993-heute: FC Erzgebirge Aue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin tragen sie seit über 30 Jahren die gleichen Vereinsfarben mit sich herum - hoffen wir also auf eine neuerliche Begegnung mit &lt;a href=&quot;http://suedtribuene.twoday.net/stories/4866603/&quot;&gt;selbstmordsüchtigen Milka-Kühen&lt;/a&gt;. Lediglich zwei Heimniederlagen für Wismut lassen allerdings eine ziemliche Nervenschlacht erwarten.</description>
    <dc:creator>Suedtribuene</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://suedtribuene.twoday.net/topics/1.FC+K%C3%B6ln&quot;&gt;1.FC Köln&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-04-25T11:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://suedtribuene.twoday.net/stories/4866603/">
    <title>Milkakühe mit selbstmörderischen Absichten</title>
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    <description>Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Was der VfL Osnabrück gestern in Müngersdorf geboten hat, war das mit Abstand schlechteste, was ich in dieser Saison live gesehen habe (die eigene Mannschaft eingeschlossen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie depressive lila Kühe mit Suizidsehnsucht trabten die Niedersachsen über den Platz und uns oben auf der Tribüne war nicht klar, ob der FC sie nicht abschlachten konnte oder wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht misstrauten die Kölner Spieler der Schwäche des Gegners, immerhin verkauft ihnen ihr Trainer spielerische Armut schon einmal als taktisches Konzept und wer vertraut einer lila Kuh, die das Schlachtermesser im Maul mit sich herumträgt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumal dann, wenn die Kuh nicht einmal ein Lila hinbekommt, sondern farblich irgendwo zwischen Violett und Lila umherstolpert (das muss man dazu sagen, denn die Osnabrücker, die wir Stunden nach dem Spiel trafen, wirkten extrem pedantisch. Vor allem aber waren sie komplett humorlos. Ihnen im speziellen sei dieser Beitrag gewidmet.)</description>
    <dc:creator>Suedtribuene</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://suedtribuene.twoday.net/topics/1.FC+K%C3%B6ln&quot;&gt;1.FC Köln&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-04-16T10:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://suedtribuene.twoday.net/stories/4864366/">
    <title>Warum ich aufsteigen muss</title>
    <link>http://suedtribuene.twoday.net/stories/4864366/</link>
    <description>Die Anstoßzeiten der 2. Liga sind für mich eigentlich kaum machbar. Freitags um sechs müsste ich nicht selten noch im Büro sitzen, montags unterrichte ich bis neun an der Uni, sonntags würde ich gerne einen Ausdauerlauf machen, dann kann es mit 14:00 Uhr schon einmal knapp werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir unsere Plätze ziemlich genau in der Mitte zwischen Block S12 und S13 haben, quäle ich die Sitznachbarn im Dutzend, wenn ich kurz nach dem Anpfiff zu meinem Platz stürme und sie zum Aufstehen zwinge. Dafür an dieser Stelle mal eine Entschuldigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtig bitter aber ist ein Anstoß dienstags um halb sechs. Da bleibt kaum Zeit für einen anständigen Beitrag über den Gegner. Nur so viel: Es ist der VfL Osnabrück.</description>
    <dc:creator>Suedtribuene</dc:creator>
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    <dc:date>2008-04-15T12:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://suedtribuene.twoday.net/stories/4855722/">
    <title>Pflichtspiel</title>
    <link>http://suedtribuene.twoday.net/stories/4855722/</link>
    <description>Kaum ein Auswärtspiel verdeutlicht den Begriff &quot;Pflichtspiel&quot; besser als ein Auftritt in der westfälischen Provinz beim SC Paderborn 07, mit 22 Punkten abgeschlagen Tabellenletzter der 2. Liga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da musst Du gewinnen ohne etwas gewinnen zu können. Außer eben drei Pflichtspielpunkten. Denn kommt der FC mit einem Sieg zurück, sagt jeder, das sei doch selbstverständlich gewesen und wenn Du da nicht gewinnst, wo denn dann? Verlierst Du aber, bist Du der Depp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist so ein Pflichtspiel ein Arschkartenspiel und das alles wird nicht dadurch besser, dass dieses Spiel für die Heimmannschaft und ihren Anhang ein echtes Highlight ist.</description>
    <dc:creator>Suedtribuene</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://suedtribuene.twoday.net/topics/1.FC+K%C3%B6ln&quot;&gt;1.FC Köln&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-04-11T09:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://suedtribuene.twoday.net/stories/4850255/">
    <title>Viel Lärm um Nichts?</title>
    <link>http://suedtribuene.twoday.net/stories/4850255/</link>
    <description>Auch wenn die Vorfälle im Spiel gegen Gladbach viel &lt;a href=&quot;http://suedtribuene.twoday.net/stories/4847665/&quot;&gt;Diskussionspotenzial bieten&lt;/a&gt; (das man durchaus nutzen kann und soll), lohnt sich auch einmal ein Blick auf die &lt;a href=&quot;http://www1.polizei-nrw.de/presseportal/behoerden/koeln/article/meldung-080408-001157-17-101.html?919de7a725bb745e71e9c74e6a94e0ef=1cdhfv03lrqasiobsv4p8g3605&quot;&gt;Beurteilung durch die Kölner Polizei&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Der Sport stand im Vordergrund  so genannte Fans, die das Sportereignis als Anlass für gewalttätige Auseinandersetzungen nutzen wollten, hatten keine Chance.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade einmal vier Personen musste die Kölner Polizei im Rahmen des Derbys in Gewahrsam nehmen. Aber das ist natürlich keine schlagzeilenträchtige Nachricht.</description>
    <dc:creator>Suedtribuene</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://suedtribuene.twoday.net/topics/1.FC+K%C3%B6ln&quot;&gt;1.FC Köln&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Suedtribuene</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-09T12:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://suedtribuene.twoday.net/stories/4847665/">
    <title>Wenn wir sie nicht schlagen können...</title>
    <link>http://suedtribuene.twoday.net/stories/4847665/</link>
    <description>&lt;b&gt;... dann machen wir ihnen wenigstens die Fahne kaputt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich eine halbe Stunde vor Spielende endlich in Müngerdorf angekommen war, dachte ich zuerst das Spiel sei schon vorbei. Kaum ein Geräusch war aus dem Stadioninneren zu hören, weder von Kölner noch von Gladbacher Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadion selber wurde rasch klar warum: Köln mühte sich, brachte aber wenig Gescheites zu Stande. Gladbach tat zu wenig, um seine Fans trotz Führung bei Laune zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmung kam erst auf, als auf den Stehrängen die erbeutete Zaunfahne der Gladbacher Ultras ausgerollt wurde. Der Gästeblock reagierte prompt und versuchte sich mit bengalischen Feuern selbst zu verbrennen (ist das auch so ein Ultra-Ding?). Da ihnen das nicht gelang, forderte die Südtribüne geschlossen das neuerliche Herzeigen der Fahne, aber die war bereits in Stücke gerissen (und wird jetzt vermutlich in handlichen Fetzen auf ebay versteigert, um die Finanzierung der Kölner Choreos in den nächsten zehn Jahren zu sichern) und so blieb dem Anhang der Geißböcke am Ende nichts übrig als den versteinerten Gästen zu zeigen, wie man Scooter richtig singt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich sind solche Aktionen albern und fahrlässig. Die pflichtschuldige Empörung der Medien mit dem üblichen Standardsatz &quot;Solche Sachen haben mit Fußball nichts zu tun&quot; allerdings sind noch viel größerer Unfug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich haben &quot;solche Sachen&quot; mit Fußball zu tun, jede Menge sogar, und wer das nicht versteht, versteht Fußball nicht - ein Spiel, in dem sich zwei mehr oder wengier verfeindete Stämme gegenüber stehen und sich mit unerschiedlichsten Mitteln bekriegen, sei es beim Kampf um den Ball, sei es beim Kampf um die akkustische Vorherrschaft im Stadion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal (und zu oft) läuft dieser Kampf aus dem Ruder, dann fliegen Fäuste oder eben Feuerwerkskörper (aus Kölner ebenso wie aus Gladbacher Fanblöcken oder sonstwoher).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er ist ein Bestandteil des Spiels und deshalb gehören &quot;solche Sachen&quot; zum Fußball, selbst wenn man sie ablehnt. Es kommt darauf an sie zu eindämmen oder zu kanalisieren. Verhindern kann man sie nämlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zum Spiel. Die letzte halbe Stunde zeigte eine bemühte, aber hilfose Kölner Mannschaft (wer sich zu der Stunde vorher äußern will - nur zu!) ohne taktisches Konzept (lange Bälle auf einen Innenverteidiger im Sturmzentrum sind kein taktisches Konzept).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es am Ende dennoch zum Ausgleich reichte, zeigt immerhin, dass die Mannschaft trotzig genug ist, ihre Fehler zu ignorieren und auf die ein oder andere Art ihre durchaus vorhanden Fähigkeiten erfolgreich in die Waagschale zu werfen. Und sei es mt Hilfe des Schiedsrichters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob das allerdings für den Aufstieg reicht? Gladbach als Tabellenführer zeigte sich gestern spielerisch nicht reifer als die Kölner. Dennoch genügte ihnen eine mäßige Leistung, um aus Müngersdorf einen Punkt mitzunehmen. Und man kann sich nicht immer damit trösten, dass man zwar nicht gewonnen, aber dem Gegner wenigstens seine Stammessymbole kaputt gemacht hat.</description>
    <dc:creator>Suedtribuene</dc:creator>
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    <dc:date>2008-04-08T13:15:00Z</dc:date>
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    <title>Just Three Words</title>
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    <description>Über das heutige Derby ist wahrlich genug geschrieben worden und über Gladbach ist eh jede Bemerkung eine zuviel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb nur drei Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rausgehen.&lt;br /&gt;
Weghauen.&lt;br /&gt;
Feiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
That&apos;s it, folks.</description>
    <dc:creator>Suedtribuene</dc:creator>
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    <title>Socken stopfen mit Frank Lampard</title>
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    <description>Der 1. FC Köln gibt heute seine erste Neuverpflichtung für die kommende Saison bekannt. Nicht nur, dass er damit endlich das lange beklagte Loch im defensiven Mittelfeld stopft, das, wenn es ein Socken wäre, schon längst im Müll gelandet wäre. Nein, dem FC gelingt mit dieser Verpflichtung ein echter Kracher: Frank Lampard wechselt vom FC Chelsea an den Rhein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manager Meier zeigt sich entsprechend begeistert: &quot;Wir sind sehr stolz einen derartigen Spieler verpflichtet zu haben. Das zeigt auch, wie gut und professionell beim 1. FC Köln gearbeitet wird.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich reagiert Trainer Christoph Daum: &quot;Mit der Verpflichtung eines solchen Ausnahmespielers beweist der 1. FC Köln, das er bereit ist bis an die Schmerzgrenze zu gehen, um wieder der Ausnahmeverein zu sein, der er eigentlich sein muss.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für seine eigene Zukunft ändert sich einiges, denn mit der Verpflichtung des englischen Nationalspielers wird ein Verbleib in Köln wahrscheinlicher: &quot;Natürlich träumst Du als Trainer Dein ganzes Leben davon, mit einem solchen Ausnahmespieler zu arbeiten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lampard selber zeigt sich ebenfalls begeistert: &quot;Ich wollte schon immer bei einem Verein spielen, bei dem ich dabei helfen kann, etwas Großes aufzubauen. Auch wenn ich die Stadt noch nicht so gut kenne: Mit diesen Fans im Rücken kann hier etwas wirklich Tolles entstehen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wenig überraschenden Wermutstropfen hat die Ankündigung freilich: Lampards Vertrag würde nur für die 1. Liga gelten.</description>
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    <title>Kölsche Enklaven</title>
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    <description>Nicht nur, dass einem Aachener &lt;a href=&quot;http://suedtribuene.twoday.net/stories/1254506/#1263416&quot;&gt;Viva Colonia vorsingen&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://suedtribuene.twoday.net/stories/1056424/#1085788&quot;&gt;Koblenzer sich zu Kölnern erklären&lt;/a&gt;. Nein, überall in der 2. Liga tummeln sich ehemalige Kölner - was eine Menge über die Einkaufspolitik und Ausbildung des FC aussagt: Lagerblom in Aachen, Ndjeng und Voigt in Gladbach, Alushi in Wehen, Sinkala in Paderborn, Cichon und Wollitz in Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine regelrechte Enklave ehemaliger Kölner hat sich in Offenbach versammelt: Präsident ist FC-Legende Dieter Müller, zwischenzeitlich war Uwe Bein Manager, in der aktuellen Mannschaft stehen mit Dennis Epstein ein FC-Eigengewächs und mit &lt;a href=&quot;http://suedtribuene.twoday.net/stories/3257272/&quot;&gt;Marco Reich&lt;/a&gt; der teuerste FC-Spieler aller Zeiten. Nicht zu vergessen &lt;a href=&quot;http://suedtribuene.twoday.net/stories/3815220/&quot;&gt;das ehemalige Wunderkind Moses Sichone&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Kölner Fans gibt es nicht wenige, die sich wünschen würden, gleich auch z.B. Alexander Mitreski in Offenbach zu lassen. Wo man halt gerade mal da ist. Mir ist das egal. Hauptsache wir nehmen die Punkte mit.</description>
    <dc:creator>Suedtribuene</dc:creator>
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    <dc:date>2008-03-28T11:51:00Z</dc:date>
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    <title>Die lieben Kleinen</title>
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    <description>Als wir am Sonntag nach dem Spiel gegen Wehen noch vor der Südtribüne standen, plauderten und uns gemütlich die Sonne auf den zufriedenen Bauch schienen ließen, bekamen wir zu unserem großen Glück noch die Gelegenheit herzhaft zu lachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn irgendwann wurde es um uns herum merklich leerer und viele jugendliche Gestalten eilten zurück ins Stadion um kurz danach wieder herauszukommen und im geschlossenen Pulk hinter ihrer großen Fahne herzutapsen: Die Kölner Ultras der Wilden Horde verließen geschlossenen wie eine Kindergartengruppe das Stadiongelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lustig genug. Aber die jungen Leute sind wohl auch zu richtigem Schabernack fähig, stehen sie doch im Verdacht ihren Mönchengladbacher Kollegen von den &quot;UMG&quot; die Blockfahne geklaut zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn &quot;Umg&quot; ein seltsamer Name ist und genau den Wortschatz umreißt, den ein kölnischer Großstädter einem niederrheinischen Bauern so zutraut, nett ist das natürlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit Fußball hat das alles sowieso nichts zu tun. Aber das gilt eigentlich für alles, was Ultras so veranstalten. Darüber, dass &lt;a href=&quot;http://suedtribuene.twoday.net/stories/1867676/&quot;&gt;ihr Megaphon jede Emotionalität in der Kurve killt&lt;/a&gt;, habe ich mich ja schon geäußert. Ansonsten spiegelt sich in ihren Fangesängen selten etwas vom Spiel und ihre immer irgendwie anderen und immer ein bisschen größeren Doppelhalter und Fahnen sehen weniger nach Unterstützung der Mannschaft und vielmehr nach Ausleben des eigenen Egos aus. Sehr zur Freude der Gäste in den Business-Logen, denn das prima als Erlebnis Stadion verkauft werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz gesagt: Ultras feuern nicht an. Ultras feiern sich selbst.&lt;br /&gt;
Und derartige Selbstbeweihräucherung hat in einem Fußballstadion nichts verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich sehen das wohl, Gerüchten zufolge - und jetzt wird es erst richtig komisch -, die Mönchengladbacher Ultras. Nach dem Verlust ihrer Fahne wollen sie sich &lt;a href=&quot;http://www.torfabrik.net/fankurve/showthread.php?t=8992&quot;&gt;selber auflösen&lt;/a&gt;.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://suedtribuene.twoday.net/topics/1.FC+K%C3%B6ln&quot;&gt;1.FC Köln&lt;/a&gt;</dc:subject>
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