In der Gerüchteküche mit Ailton Concales da Silva
Ich suche selten die Gerüchteküche auf, weil mich das, was auf dem Platz passiert, meist mehr interessiert. Für Ailton mache ich eine Ausnahme.
Denn die NevenDuMont-Presse vermeldet heute, dass sich ein Berater des in Istanbul so gut wie ausgemusterten Stürmers Montag mit FC-Präsident Overath treffen wird, um über einen Wechsel zu reden. Der Kölner Stadt-Anzeiger hat prompt eine seiner beliebten Umfragen gestartet, wonach die Mehrzahl daran glaubt, dass Ailton dem FC im Abstiegskampf helfen kann.
Ich nicht.
Nicht, dass ich Ailton nicht für einen Klasse-Stürmer halten würde. Aber er wird uns nicht weiterhelfen, weil:
1. er ist nicht fit.
2. Er braucht zu lange, ehe er in einer neuen Mannschaft erfolgreich Fußball spielt. In Bremen hatten sie ein paar Jahre Geduld und wurden dafür belohnt. Auf Schalke und in Istanbul hatten sie diese Geduld nicht. Mit 32 ist Ailton zu alt, um ihm diese Zeit noch einmal geben zu können.
3. In seiner Spielanlage ist er Podolski zu ähnlich, als dass die beiden auf dem Platz gut harmonisieren würden. Sollte Podolski den Verein verlassen, wäre es obendrein ratsamer einen jüngeren Stürmer zu verpflichten.
4. und das ist für mich das wichtigste Argument: Wir haben keinen drängenden Bedarf an einem weiteren Stürmer. Was wir händeringend brauchen und in der Winterpause verpflichten sollten, ist ein guter linker Verteidiger für die Viererkette.
Der Einzige, der etwas von einer Verpflichtung Ailtons hätte, wäre Lukas Podolski, weil es in Köln nicht mehr nur um ihn ginge. Und die Kölner Boulevard-Presse natürlich, weil Ailton für viel Unruhe und Geschichten sorgen würde.
Sportlich jedoch brächte eine Verpflichtung Ailtons die Mannschaft nicht weiter.
Denn die NevenDuMont-Presse vermeldet heute, dass sich ein Berater des in Istanbul so gut wie ausgemusterten Stürmers Montag mit FC-Präsident Overath treffen wird, um über einen Wechsel zu reden. Der Kölner Stadt-Anzeiger hat prompt eine seiner beliebten Umfragen gestartet, wonach die Mehrzahl daran glaubt, dass Ailton dem FC im Abstiegskampf helfen kann.
Ich nicht.
Nicht, dass ich Ailton nicht für einen Klasse-Stürmer halten würde. Aber er wird uns nicht weiterhelfen, weil:
1. er ist nicht fit.
2. Er braucht zu lange, ehe er in einer neuen Mannschaft erfolgreich Fußball spielt. In Bremen hatten sie ein paar Jahre Geduld und wurden dafür belohnt. Auf Schalke und in Istanbul hatten sie diese Geduld nicht. Mit 32 ist Ailton zu alt, um ihm diese Zeit noch einmal geben zu können.
3. In seiner Spielanlage ist er Podolski zu ähnlich, als dass die beiden auf dem Platz gut harmonisieren würden. Sollte Podolski den Verein verlassen, wäre es obendrein ratsamer einen jüngeren Stürmer zu verpflichten.
4. und das ist für mich das wichtigste Argument: Wir haben keinen drängenden Bedarf an einem weiteren Stürmer. Was wir händeringend brauchen und in der Winterpause verpflichten sollten, ist ein guter linker Verteidiger für die Viererkette.
Der Einzige, der etwas von einer Verpflichtung Ailtons hätte, wäre Lukas Podolski, weil es in Köln nicht mehr nur um ihn ginge. Und die Kölner Boulevard-Presse natürlich, weil Ailton für viel Unruhe und Geschichten sorgen würde.
Sportlich jedoch brächte eine Verpflichtung Ailtons die Mannschaft nicht weiter.
Suedtribuene - 18. Nov, 16:22
DonParrot (anonym) - 19. Nov, 10:37
Was heißt hier nicht fit?
Das hat der Herr Magath auch immer behauptet. Toni ist halt ein Dickerchen, aber mit dem richtigen Trainer schießt er Tore wie kein anderer. Aber soweit ich weiß, sind eh Dortmund und Bremen schon an ihm dran - da müsst ihr euch also keine Sirgen/Hoffnungen machen.
Suedtribuene - 20. Nov, 12:57
Ich würde eher vermuten, dass er an Bremen und Dortmund dran ist, nicht umgekehrt. ;-)





Offenbar bleibt euch
Für mich wirkt er immer mehr wie eine heisse Kartoffel...
Noch'n Lehrstück
Auch die Geschichte um Ailton ist ein Lehrstück. Darüber, wie schlecht der Journalismus der Kölner Sportpresse ist.
Es wäre ein leichtes gewesen, sich diese Geschichte vom Verein bestätigen oder dementieren zu lassen. Man hätte nur anrufen müssen.
Wie es beim Gegenchecken von Informationen für Journalisten eigentlich selbstverständlich ist bzw. sein sollte.